Die Gelddruckmaschinen laufen an

Die Gelddruckmaschinen laufen an

Langsam scheint die Nachricht salonfähig zu werden und die Systempresse hat das Okay erhalten auch schon in diese Richtung zu berichten. Deflation war gestern. Heute geht es wieder richtung Inflation. Die inflationäre Entwicklung war für viele Analysten seit Jahren klar, wurde jedoch von Politikern und der Systempresse noch bis vor einigen Wochen als totale „Schwarzmalerei“ abgetan. Die USA tun es, das Vereinigte Königreich fängt nun damit an. Gelddrucken oder besser „Quantitative Easing“ ist die neue Geheimwaffe gegen die Krise. Die Frage ist, wie lange es dauert, bis diese immensen Geldmassen ohne Gegenwert in den Preisen ankommen und diese in letzter Instanz zum Himmel steigen lassen. Nicht zu vergessen, die bisherigen Aktionen der Zentralbanken, die unmengen von Geld zur Stützung der Geldhäuser in das System gepumpt haben. Es wird eine fröhliche Hyperinflation…
Handelsblatt.com

Dieser Artikel, bzw. der verlinkte Fernsehbeitrag ist kurz aber wirkungsvoll. Es geht um die bisherige Tätigkeit unseres neuen Wirtschaftsministers Karl-Theodor zu Guttenberg. Hier wird auf unkreativste Art und Weise versucht die Bevölkerung über die bisherige Laufbahn unseres neuen Wirtschaftsministers zu täuschen. Wie tief sind wir gesunken?
Nachdenkseiten.de
Hier gibt es brauchbare Infos zu Guttenberg
Zum Fernsehbeitrag

Bisher wurden zur Behebung des aktuellen Finanzdebakels von seiten der Regierungen lediglich Unsummen in den Fässern ohne Boden versenkt. Angeblich, um die Existenz dieser – buchhalterisch bereits als insolvent geltenden – Finanzinstitute zu sichern. Wie weit jedoch dieses Bewerfen der Probleme mit Geld, das wir gar nicht haben, noch weitergehen soll, kann niemand sagen. Da gibt es schon wieder einige Spassvögel aus der Politik, die recht naiv daherreden und eine Besserung der Dinge für Jahresende voraussagen.
Es gibt aber bei all den unqualifizierten Aussagen der „Experten“ hin-und-wieder auch brauchbare Vorschläge, die zu Ende gedacht, durchaus konstruktiv etwas bewirken könnten und den Prozess der bevorstehenden notwendigen Gesundschrumpfung voranbringen würden. Der amerikanische Ökonomieprofessor James Galbraith hat folgenden Vorschlag:
Nachdenkseiten.de

Silber - das bessere Gold?

Silber - das bessere Gold?

Dieser Artikel zum Thema Silber als Wertaufbewahrungsmittel auf boerse.ARD.de ist informativ und bricht mit den üblichen Tabus der Systempresse zum Thema Edelmetalle. Auch wenn nicht alle Punkte mit dem nötigen Fachwissen erläutert werden, kann man im Grossen und Ganzen doch sagen, dass es ein vorsichtig positives Bild auf diese zukunftsträchtige Anlageklasse wirft, was man in der Mainstreampresse durchaus als revolutionär werten darf. Nur leider ist da der letzte Teil „Wie investieren in Silber? „, der alles vorher geschriebene wieder kaputt macht. Dieser Abschnitt empfiehlt eine Investition in ETFs. Man investiert damit nicht in das Edelmetall selbst, sondern in Anteilsscheine an einem Edelmetalllager. Die Problematik an diesen Silber- aber auch Gold-ETFs ist, dass meistens unklar bleibt, ob die Betreiber die Anteilsscheine auch tatsächlich mit der nötigen Menge des betreffenden Edelmetalls hinterlegt haben.
Der Sinn einer Investition in Edelmetalle oder auch Rohstoffe liegt gerade darin, dass diese keinem Adressenausfallrisiko unterliegen, sofern man diese physisch sein Eigen nennen kann.
Dieses Adressenausfallrisiko besteht jedoch bei den empfohlenen Zertifikaten, bzw. ETFs. Damit wird ein Handeln empfohlen, was ein richtiger Edelmetallinvestor niemals tun würde.
boerse.ARD.de

Ein Fall von Ölpreismanipulation. 24% der WTI-Kontrakte sollen laut der FTD von diesem börsengehandelten Investmentfonds gehalten werden. Das erinnert stark an die Situation beim Silber an der Comex. Dabei liegen die reinen Produktionskosten für Öl bei ca. 60$ pro Barrel. Stellt sich nur noch die Frage, wer hier Verlierer und Gewinner des Spiels ist.
FTD

Der republikanische Abgeordnete Paul Kanjorski spricht in diesem YouTube Video das an, was viele vermutet hatten, die Systempresse jedoch bewusst zu unterdrücken versuchte. Ab Minute 2:08 kommt er auf den Punkt.
Am Morgen des 11. September 2008 wurden in den Vereinigten Staaten von Amerika binnen einer Stunde, bis 11:00 Uhr vormittags, bereits 550 Milliarden Dollar (amerikanisch Billion) an den Bankautomaten durch die Bürger abgehoben. Dies wird als sogenanter „Electronic Run on the Banks“ bezeichnet. Die zuständigen Stellen pumpten daraufhin 105 Milliarden Dollar in das Geldsystem. Zugleich stellten sie fest, dass es nicht ausreichend sei, woraufhin sie die Konten sperren liessen und eine Garantie über 250.000 Dollar pro Konto verkündeten. Es wurde geschätzt, dass wenn die Konten nicht gesperrt worden wären, bis 14:00 Uhr selbigen Tages die Summe von 5,5 Billionen Dollar (amerikanisch Trillion) abgeflossen wäre.
Das hätte das Aus des amerikanischen Finanz- und Wirtschaftssystems bedeutet und damit das Aus der Weltwirtschaft in den darauffolgenden 24h, was wiederum zum Ende der bisherigen politischen Ordnung geführt hätte.
Interessant, dass es etwa zur gleichen Zeit in Deutschland in bestimmten Regionen auch zu einem Bank Run kam. Wir berichteten darüber unter Bank Run in Dresden
Zum tatsächlichen Augenblick des Geschehens scheinen Geschehnisse wie diese leicht surreal und augenreibend tut man Nachrichten solcher Art schnell als überflüssige Panikmache ab. Im Nachhinein erfährt man dann aber am Rande, wie knapp es doch gewesen sein muss.

Merkwürdig ist das allemals. Da werden die Milliarden, wohlgemerkt aus Steuergeldern, den Banken nur so hinterhergeworfen. Die Bevölkerung und die Systempresse scheint das wenig zu jucken. Die Rettungspakete werden regelrecht begrüsst. Fast sollte man meinen, dass „alle“ dahinterzustehen scheinen und es als das „einzig Wahre“ in solch´ stürmischen Zeiten erachten. Kritik ist selten zu hören. Dabei wird versucht ein lichterloh brennendes Feuer mit Benzin zu löschen. Warum ist das so? Eine brauchbare Theorie auf Nachdenkseiten.de

Ausgerechnet der grösste Manipulateur im Markt bezichtigt China der Dollarmanipulation. Das ist schon ein starkes Stück und fällt eindeutig in die Kategorie Medienmanipulation. Aber so funktioniert die Welt. Der, der es getan hat, zeigt mit dem Finger auf einen anderen und wenn er dabei laut genug ist, glauben es die meisten.
Die Problematik für die Vereinigten Staaten besteht in erster Linie darin, dass China einen ordentlichen Batzen (ca. 2 Billionen US-Dollar) an Dollarreserven hält. Damit hatte China über Jahre hinweg das finanziell ausschweifende Leben der Vereinigten Staaten finanziert. Seit einiger Zeit scheint China den Kurs in dieser Angelegenheit geändert zu haben. Je nachdem, was China in nächster Zeit mit seinen von Jahr zu Jahr wertlos werdenden Greenbacks plant, hängt die Zukunft der Weltreservewährung von der Gunst Chinas ab. Klar, dass man da vorab schonmal medial schiesst. Schliesslich reiht sich China damit nicht gerade in die Riege Vasallenstaaten ein.
ftd.de
Übrigens, zum Thema Vereinigte Staaten
und Manipulation: Starker Dollar

Was ist Kredit, wie ist Kredit entstanden und woher kommt all das Geld?
Erstaunlich ist, wie einfach und unlimitiert dieser Geldschöpfungsprozess vonstatten geht. Ferner werden Mindestreserve und Mindesteigenkapitalausstattung erläutert.
Kredit, wem Kredit gebührt

…titelt Focus Money Online heute. Die Mainstreampresse scheint sich langsam auf das Thema „gefährliche Staatsanleihen“ einzuschiessen. Wundern würde es mich nicht, wenn sie es mit ihren zahlreichen Berichten schaffte, die Herde aus den Staatsanleihen zu treiben. Momentan ist noch ein gewaltiger Run in diese zu beobachten. Vermutlich aufgrund von Fehlinformationen und mangelnder Aufklärung.
Focus.de