Dafür wurde Kennedy ermordet…
März 11, 2009
Schafft die amerikanische Zentralbank ab, ist Titel und Forderung des verlinkten Artikels von Bill Bonner und zugleich die damalige Forderung des ehemaligen amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy. Diese Forderung muss wohl der tatsächliche Grund für seine Ermordung gewesen sein.
Dr. Ron Paul, ein ausserordentlich ehrlicher amerikanischer Abgeordneter ist übrigens gleicher Meinung (siehe auch unseren Artikel vom 19. Sept 2008). Schade für das amerikanische Volk, dass er nicht zum Präsidenten gewählt wurde, gut für seine eigene Gesundheit. Wer weiss, ob er in seinem vermeintlichen Amt überhaupt die ersten 100 Tage überlebt hätte mit seinen auf den ersten Blick radikal klingenden Forderungen.
Lesen Sie was Dr. Ron Paul und auch Bill Bonner zur FED zu sagen haben.
Goldseiten.de
Die Gelddruckmaschinen laufen an
März 2, 2009

Die Gelddruckmaschinen laufen an
Handelsblatt.com
Rettungspakete aus Steuergeldern ohne Aufschrei?
Januar 24, 2009
Merkwürdig ist das allemals. Da werden die Milliarden, wohlgemerkt aus Steuergeldern, den Banken nur so hinterhergeworfen. Die Bevölkerung und die Systempresse scheint das wenig zu jucken. Die Rettungspakete werden regelrecht begrüsst. Fast sollte man meinen, dass “alle” dahinterzustehen scheinen und es als das “einzig Wahre” in solch´ stürmischen Zeiten erachten. Kritik ist selten zu hören. Dabei wird versucht ein lichterloh brennendes Feuer mit Benzin zu löschen. Warum ist das so? Eine brauchbare Theorie auf Nachdenkseiten.de
In meiner letzten kurzen Abhandlung zum Thema Inflation/Deflation ging es um die Frage, welcher der beiden Kandidaten in den nächsten Jahren das Geschehen dominieren wird. Meiner Einschätzung nach könnte es durchaus eine gesunde Mischung beider Komponenten geben, wobei finanzpolitische Entscheidungen der westlichen Regierungen schlussendlich bei notwendigen Dingen des täglichen Lebens der Inflation den Vortritt lassen werden.
Dieser Artikel von Bill Bonner setzt genau an dieser Stelle an und erklärt, warum es für die Regierenden und Eliten Sinn macht auf das Pferd Inflation zu setzen. Es ist ganz gleich, ob der Autor von den Vereinigten Staaten von Amerika spricht oder ob wir das Szenario auf Deutschland bzw. EU-Staaten übertragen. Das Ausnehmen der Masse läuft immer nach Schema F ab.
Goldseiten.de
Lassen Sie sich nicht für blöd verkaufen
November 10, 2008
Wir erinnern uns an die erfrischende Spontandemo einiger Attac-Aktivisten in den Räumlichkeiten der frankfurter Börse vor etwa 2 Wochen mit der Forderung “Finanzmärkte entwaffnen”. In anbetracht der Tatsache, dass einige vom Parkett live berichtende Journalisten ziemlich die Hosen voll hatten, handelte es sich um eine relativ harmlose Aktion.
Nun der nächste Attac-Streich…
Was nun, Inflation oder Deflation?
Oktober 26, 2008
Was kommt auf uns zu? Womit werden wir zu rechnen haben in der nächsten Zeit? Wie können wir uns auf die nächsten Jahre vorbereiten?
Das sind die entscheidenden Fragen, die unsere unmittelbare Handlung bestimmen, was Überlebensstrategien anbelangt und über Erfolg oder Misserfolg entscheiden.
Dazu müssen wir wissen, ob wir es in den kommenden Jahren mit einer Inflation oder Deflation zu tun haben werden. Dies hängt stark vom Vorgehen der Regierungen, aber auch von anderen Faktoren ab.
Nimmt man die momentanen Geschehnisse an den Märkten zur Hilfe, so kommt man schnell zu dem Ergebnis, dass die Deflation grassieren wird. Deflation steht für das Verkleinern der Geld- und Kreditmenge im Verhältnis zu den Gegenwert-stellenden-Gütern. Rohstoffpreise sind seit dem Sommer 2008 kontinuierlich auf dem Weg nach unten. Der Ölpreis hat seit seinem Hoch im Juli 2008 über 50% verloren. Die Konjunktur in vielen Industrienationen ist auf dem Rückzug. Der Verbrauch von Rohstoffen ist demgemäss rückläufig, es herrscht Rezession, auch wenn viele Politiker zögern dieses Wort auszusprechen. Die Rohstoffhausse ist einer Baisse gewichen. So aber auch mittlerweile am Aktienmarkt. Die grossen Aktienindizes purzeln und niemand mag so recht vorhersagen, wie lange das noch andauern wird. Man sollte meinen, wir sind in eine starke deflationäre Phase eingetreten.
Soll das eine platzende Blase gewesen sein oder nur ein kleiner Vorgeschmack auf die nächste wirkliche Blase?
Was treiben die Regierungen?
Manchmal können sich Situationen schlagartig ändern. Ehe man reagiert, fährt der Zug schon wieder los – aber in die falsche Richtung.
So erging es auch dem Euro. Die meisten Analysten waren felsenfest davon überzeugt, dass es den Dollar im Laufe des Jahres 2008 zerlegen würde. Nun haben wir eine temporäre Dollarstärke, ausgelöst durch die grosse Dollarnachfrage. Diese kommt durch das Auflösen vieler Aktiendepots zustande. Die Investoren sind wieder liquide. Viele Milliarden, bzw. Billionen wandern aus dem Aktienmarkt ab und werden überwiegend, wenn auch nur für kurze Zeit, in Dollars gehalten. Das treibt die Nachfrage nach dem Greenback hoch und sein Wert steigt. Der Euro wird damit abgewertet.
Womit man aber nicht rechnet ist, dass sich dieser Prozess in naher Zukunft wieder umkehren wird, das Geld fliesst in einen anderen Markt. Damit haben wir dann ein weiteres unerwartetes Ereignis.
Kommen wir nun zu der eigentlichen Frage des Regierungsvorgehens. Stürmische Zeiten wie diese, erfordern finanzpolitische Entscheidungen. Die Politiker sind mit Garantieversprechen und Hilfeleistungen schnell zur Stelle (Freddie & Fannie, AIG, Hypo Real Estate, Sicherung deutscher Spareinlagen, Hilfspaket für Banken). Diese Garantien kosten viel Geld, die der Staat nicht hat. Dafür hat er Schulden und das nicht zu knapp: die der BRD offiziell ausgewiesen über 1,5 Billionen Euro… vor der Krise.
Hier kommen nun die Inflationisten zu Wort. Durch die zahlreichen Liquiditätsspritzen der EZB, aber auch durch andere finanzpolitische Massnahmen, dem Markt Liquidität zuzuführen, wird die im Umlauf befindende Geldmenge enorm ausgeweitet. Da aber die Menge der Sachgüter nicht gleich stark wächst, wächst eben deren Preis. Und das ist Inflation. Wächst der Preis der Güter mit atemberaubender Geschwindigkeit, wie in Zimbabwe, so sprechen wir von einer Hyperinflation. Das könnte uns in Europa auch blühen.
Damit wären wir unserem Aufhänger ob Inflation oder Deflation aber keinen Schritt weiter. Beide Seiten haben ihre berechtigten Vertreter und beide haben irgendwie recht.
Gesundschrumpfung
Eine Finanzkrise dieser Grössenordnung ist auch immer ein Prozess der Gesundung. Das was vorher überbewertet war – Immobilien, bestimmte Aktien, Vorstandsgehälter – erhält in bestem Falle einen realistischen Preis. In die andere Richtung gilt dies auch für Dinge, die vorher unterbewertet waren. Diese steigen im Preis und peilen einen marktgerechten Level an.
In diese Rubrik gehören ganz sicher einige Rohstoffe, besonders Nahrungsmittel, aber auch physisches Gold und Silber – immerwährende Werte, deren Menge nicht kopflos ausgeweitet werden kann und deren Kaufkraft sich über Jahrtausende relativ konstant gehalten hat.
Demnach könnte es in den kommenden Jahren eine gesunde Mischung aus Deflation und Inflation werden. Damit würden wir mal wieder statt einem Extrem, den goldenen Mittelweg beschreiten und sagen können: Die Wahrheit liegt wie immer irgendwo dazwischen.
Ron Paul war ein hoffnungsvoller Kandidat
September 19, 2008
In den Vereinigten Staaten galt der Kongressabgeordnete und Präsidentschaftsbewerber Dr. Ron Paul als DIE Hoffnung für ein neues und ehrliches und besseres Amerika. In Europa ist er von den Massenmedien erst gar nicht wahrgenommen worden.
Es würde zu weit führen hier über seine Erfolge und Misserfolge in der Vorrunde der Wahlen zu berichten. Festzuhalten ist jedoch, dass er sich für die in der amerikanischen Verfassung niedergeschriebenen Rechte stark macht. Das beinhaltet unter anderem die brutale Einschränkung der Grundrechte und andere Verbrechen an der Freiheit des amerikanischen Volkes durch die Bush-Regierung, wieder aufzuheben.
Er ist ein Mann der klaren Worte und so nimmt er selbst bei wirtschaftpolitischen Themen kein Blatt vor den Mund. Jüngst kommentierte er die Geschehnisse um die Finanzkrise mit folgenden Worten:
Alles-Schallundrauch.blogspot.com
Ron-Paul-Dollars (lesenswert!)
Der grösste Schuldner übernimmt die Milliardenschulden der Banken
September 19, 2008
Wenn Sie hoch verschuldet zum Schuldenberater gehen und dieser Ihnen rät ersteinmal einen neuen Kredit aufzunehmen werden Sie sich sicherlich fragen, was der Schuldenberater überhaupt für sein Geld tut, ausser Ihnen noch mehr Schulden aufzuhalsen.
So ähnlich läuft es im grossen Stil mit der Kreditkrise. Die betroffenen Investmentbanken sind mit vielen Milliarden in den Miesen. Nun kommt die US-Regierung, die ihrerseits mit vielen Billionen Dollar verschuldet ist und schlägt vor die Schulden der gefährdeten Banken zu übernehmen. Die Börse jubelt und reagiert mit einem Kursfeuerwerk.
Hier geht es um das Wort eines Schuldners – der US-Regierung – welcher sich von Tag zu Tag höher verschuldet und verspricht irgendwann einmal alles zurückzuzahlen. Nur ist der Schuldner gar nicht in der Lage seine Ausgaben zu senken und einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen. Im Gegenteil. Er gibt immer mehr aus und bürgt auch noch für die Schulden seiner Freunde von der Wall Street. Die Welt jedoch sieht tatenlos zu und schiebt dem Schuldner regelmässig bündelweise das Geld zu. Wo soll das alles noch enden?
Spiegel.de