Merkwürdig ist das allemals. Da werden die Milliarden, wohlgemerkt aus Steuergeldern, den Banken nur so hinterhergeworfen. Die Bevölkerung und die Systempresse scheint das wenig zu jucken. Die Rettungspakete werden regelrecht begrüsst. Fast sollte man meinen, dass „alle“ dahinterzustehen scheinen und es als das „einzig Wahre“ in solch´ stürmischen Zeiten erachten. Kritik ist selten zu hören. Dabei wird versucht ein lichterloh brennendes Feuer mit Benzin zu löschen. Warum ist das so? Eine brauchbare Theorie auf Nachdenkseiten.de

Ausgerechnet der grösste Manipulateur im Markt bezichtigt China der Dollarmanipulation. Das ist schon ein starkes Stück und fällt eindeutig in die Kategorie Medienmanipulation. Aber so funktioniert die Welt. Der, der es getan hat, zeigt mit dem Finger auf einen anderen und wenn er dabei laut genug ist, glauben es die meisten.
Die Problematik für die Vereinigten Staaten besteht in erster Linie darin, dass China einen ordentlichen Batzen (ca. 2 Billionen US-Dollar) an Dollarreserven hält. Damit hatte China über Jahre hinweg das finanziell ausschweifende Leben der Vereinigten Staaten finanziert. Seit einiger Zeit scheint China den Kurs in dieser Angelegenheit geändert zu haben. Je nachdem, was China in nächster Zeit mit seinen von Jahr zu Jahr wertlos werdenden Greenbacks plant, hängt die Zukunft der Weltreservewährung von der Gunst Chinas ab. Klar, dass man da vorab schonmal medial schiesst. Schliesslich reiht sich China damit nicht gerade in die Riege Vasallenstaaten ein.
ftd.de
Übrigens, zum Thema Vereinigte Staaten
und Manipulation: Starker Dollar

Was ist Kredit, wie ist Kredit entstanden und woher kommt all das Geld?
Erstaunlich ist, wie einfach und unlimitiert dieser Geldschöpfungsprozess vonstatten geht. Ferner werden Mindestreserve und Mindesteigenkapitalausstattung erläutert.
Kredit, wem Kredit gebührt

…titelt Focus Money Online heute. Die Mainstreampresse scheint sich langsam auf das Thema „gefährliche Staatsanleihen“ einzuschiessen. Wundern würde es mich nicht, wenn sie es mit ihren zahlreichen Berichten schaffte, die Herde aus den Staatsanleihen zu treiben. Momentan ist noch ein gewaltiger Run in diese zu beobachten. Vermutlich aufgrund von Fehlinformationen und mangelnder Aufklärung.
Focus.de

Was sind Staatsanleihen?
Wie werden diese vergeben?
Warum bringen diese so wenig Rendite?

Staatsanleihen gelten als der letzte sichere Hafen, lässt man Edelmetalle in physischer Form ausser Acht. Diese Aussage wird aus der Tatsache gefolgert, dass Staaten als sichere Schuldner gelten. An dieser Stelle sollten wir das Schicksal Islands und Ungarns schnell vergessen. Viele Anleger sind in Staatsanleihen investiert, ohne dass sie es wissen.
Folgender Artikel führt gekonnt in die Thematik der Staatsanleihen ein.
BernerZeitung.ch

Die wesentlichen Anleihetypen mit den jeweiligen Renditen werden hier aufgezeigt.
Woher kommt das Geld für die Konjunkturpakete?

Bedenkt man nun, dass Staatsanleihen als ein sicherer Hafen für Investitionen gelten, so verwundert es doch sehr zu erfahren, dass die Absicherung dieser eines immer grösseren prozentualen Anteils bedarf. Selbstverständlich variiert dieser Anteil von Staat zu Staat.
Auch die Gefahr eines Staatsbankrottes wird bei der Empfehlung der Staatsanleihen gerne verschwiegen.
Dieser Artikel in der FAZ hinterfragt gekonnt die allmächtige Staatsanleihe.
FAZ.net

Auch die Welt lässt sich ungewohnt kritisch zum Thema Staatsanleihen, Rentenmarkt und Spekulationsblasen aus.
Welt.de

Man sollte nicht meinen, dass hier eine Bürgschaft, da ein Rettungspaket ausreichen wird, um alles wieder ins Lot zu bringen. Es wäre blauäugig zu denken, die Regierungen würden die Krise schon schaukeln. Die Regierungen tun so gut wie nichts, um die Verwerfungen an den Finanzmärkten einzudämmen. Sie versuchen stattdessen das Feuer mit Benzin zu löschen und vermögen lediglich einen kleinen Zeitgewinn zu verbuchen.
Folgender Artikel stellt das Ausmass der bisherigen Finanzschäden zusammen und gibt damit eine ungefähre Einschätzung über den tatsächlichen Zustand des Systems ab. Und diese Einschätzung ist alles andere als Schwarzmalerei.
Querschüsse

Es empfiehlt sich immer die Dinge zu Ende zu denken. Besonders dann, wenn einem wichtige Daten und Fakten vorliegen. Es ist ratsam und angemessen die Zusammenhänge zu erkennen und seine Schlüsse daraus zu ziehen. Der Autor dieser Abhandlung versteht es zusammengehörige Fakten und Daten zu präsentieren und treffende Schlussfolgerungen zu formulieren.
Kollateralschäden des Finanz-Tsunami

Selbst wenn dieser sehr treffende Artikel aus amerikanischer Sicht geschrieben wurde, so kann man doch die meisten Punkte und den Prozess an sich mühelos auf die Bundesrepublik und andere europäische Staaten übertragen.

Der Autor wirft Fragen auf, wie
- was treibt einen Politiker an
- welche Techniken nutzen Politiker, um sich der
andauernden Aufmerksamkeit des mündigen Wählers zu entziehen
- warum kommen die Medien in diesem Prozess ihrer Verantwortung nicht nach

und beleuchtet den permanenten Interessenskonflikt des Politikers mit der Wählerschaft über Ziele der Politik.
Sehr geschickt werden dem Leser mit diesem Text die zwingende Zusammenhänge verdeutlicht.
Lesenwert!
Wirtschaftskollaps der USA droht; und auch der Tod der Demokratie…