Wie verhindert man, dass die Massen ihr Vermögen schützen
Dezember 3, 2008
Dies ist ein tolles Beispiel, wie die Massen vom Gold ferngehalten werden. Dieser Artikel erklärt warum man auf gar keinen Fall in Gold investieren sollte. Dabei sagt der Autor, Roland Aulitzky nur die halbe Wahrheit.
Argument 1: „Gold liefert keine Zinsen“
Die Zinsen auf Sparguthaben, Lebensversicherungen, Staatsanleihen – in der Regel zwischen 1 und 5% – werden von der Inflation aufgefressen. Geht man, statt von der durch das statistische Bundesamt angegebenen Inflation bei ca. 3%, von der wahren Inflation bei ca. 6-8% aus (einen Computer oder Flachbildschirmfernseher kauft man nicht jeden Tag, ein Brot oder Gemüse schon), so nimmt die Kaufkraft des angelegten Geldes Jahr für Jahr sogar ab.
Argument 2: „Gold lässt sich nicht teilen. Wer Brötchen mit einem Krügerrand zahlen wolle, werde vergeblich auf Wechselgeld hoffen.“
Erstens gibt es bei Gold nicht nur 1 Unzen Münzen, sondern 1/2, 1/4, 1/10, 1/20 Unzen. Zweitens gehört Silber ebenfalls in die Gruppe der Edelmetalle und dient als exzellentes Wertaufbewahrungsmittel. Eine Unze Silber kostet momentan ein Achtzigstel einer Unze Gold. Ideal zum Bezahlen.
Drittens möchte man bei längerfristigen (Anti-)Anlagen, wie Gold und Silber, den Wert nicht gleich an der nächsten Ecke wieder aufbrauchen. So darf auch mal eine Unze oder Barren Gold dabei sein.
Argument 3: Rohstoffanalyst Analyst Thorsten Proettel von der Landesbank Baden-Württemberg: „Man kann nicht sagen, dass Gold sicherer ist als Aktien.“
In Krisen, wie der Weltwirtschaftskrise der 30er Jahre des 20. Jh. hatte Gold durchaus das Vermögen des Anlegers vermehrt, wohingegen Aktien im besten Fall die Inflation ausgleichen konnten. Im schlechtesten Fall ging es mit den Aktien rapide bergab, bis das dahinter stehende Unternehmen insolvent wurde. Der Aktien-Teilhaber ging leer aus. Das kann bei Gold niemals passieren. Sofern man das Gold physisch sein Eigen nennt, kann es einem nicht genommen werden. Eine Unze ist eine Unze! Gold hängt nicht an irgendeinem Versprechen. Das ist der grösste Unterschied.
In Krisenzeiten, wo die Währungen inflationiert werden, kommt die Stunde der Edelmetalle. Diese lassen sich im Gegensatz zu Papiergeld nämlich nicht unendlich vermehren.
Lassen Sie sich von den Massenmedien keinen Bären aufbinden.
Focus.de
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