Die kommenden Feiertage bieten eine hervorragende Gelegenheit, das Basiswissen zum Thema globale Finanzmärkte zu erweitern. Dies hilft Ihnen die momentanen Geschehnisse an den Märkten besser zu verstehen.
Folgender Artikel ist zwar etwas länger, aber bietet einen hervorragenden Überblick über wichtige Zusammenhänge unserer globalen Wirtschaft.
Fragen wie
Welche Funktion haben Weltbank, IMF und BIS?
Wem gehören die Zentralbanken?
Warum ist der Dollar als Weltreservewährung für das Überleben der USA so wichtig?
Was spielen die Medien für eine Rolle?
Wozu braucht man Wirtschaftskiller in der dritten Welt?
Was ist die trilaterale Kommission?

werden in diesem Aufsatz erörtert.
Globalisierung – von Matthias Lorch

Gerne kann man sich auf die Prognosen der sogenannten „Experten“ verlassen, aber wie die Erfahrung zeigt, liegen diese Experten schnell meilenweit daneben. Der wichtige Prozess des sich Eingestehens der wahren Situation hinkt der Realität weit hinterher. Das hat zur Folge, dass der Bürger sich nicht rechtzeitig auf die bevorstehenden Geschehnisse vorbereiten kann. Schliesslich braucht auch ein informierter Bürger eine Weile, bis er die harte Wahrheit an sich ran lässt und sich damit die Illusion einer heilen Welt nimmt. Der Autor, Mr. DAX, prangert die Entscheider bei ihrer Krisenerkennung und der darauffolgenden Krisenbewältigung an.
MMNews.de

In meiner letzten kurzen Abhandlung zum Thema Inflation/Deflation ging es um die Frage, welcher der beiden Kandidaten in den nächsten Jahren das Geschehen dominieren wird. Meiner Einschätzung nach könnte es durchaus eine gesunde Mischung beider Komponenten geben, wobei finanzpolitische Entscheidungen der westlichen Regierungen schlussendlich bei notwendigen Dingen des täglichen Lebens der Inflation den Vortritt lassen werden.
Dieser Artikel von Bill Bonner setzt genau an dieser Stelle an und erklärt, warum es für die Regierenden und Eliten Sinn macht auf das Pferd Inflation zu setzen. Es ist ganz gleich, ob der Autor von den Vereinigten Staaten von Amerika spricht oder ob wir das Szenario auf Deutschland bzw. EU-Staaten übertragen. Das Ausnehmen der Masse läuft immer nach Schema F ab.
Goldseiten.de

Dies ist ein tolles Beispiel, wie die Massen vom Gold ferngehalten werden. Dieser Artikel erklärt warum man auf gar keinen Fall in Gold investieren sollte. Dabei sagt der Autor, Roland Aulitzky nur die halbe Wahrheit.

Argument 1: „Gold liefert keine Zinsen“
Die Zinsen auf Sparguthaben, Lebensversicherungen, Staatsanleihen – in der Regel zwischen 1 und 5% – werden von der Inflation aufgefressen. Geht man, statt von der durch das statistische Bundesamt angegebenen Inflation bei ca. 3%, von der wahren Inflation bei ca. 6-8% aus (einen Computer oder Flachbildschirmfernseher kauft man nicht jeden Tag, ein Brot oder Gemüse schon), so nimmt die Kaufkraft des angelegten Geldes Jahr für Jahr sogar ab.

Argument 2: „Gold lässt sich nicht teilen. Wer Brötchen mit einem Krügerrand zahlen wolle, werde vergeblich auf Wechselgeld hoffen.“
Erstens gibt es bei Gold nicht nur 1 Unzen Münzen, sondern 1/2, 1/4, 1/10, 1/20 Unzen. Zweitens gehört Silber ebenfalls in die Gruppe der Edelmetalle und dient als exzellentes Wertaufbewahrungsmittel. Eine Unze Silber kostet momentan ein Achtzigstel einer Unze Gold. Ideal zum Bezahlen.
Drittens möchte man bei längerfristigen (Anti-)Anlagen, wie Gold und Silber, den Wert nicht gleich an der nächsten Ecke wieder aufbrauchen. So darf auch mal eine Unze oder Barren Gold dabei sein.

Argument 3: Rohstoffanalyst Analyst Thorsten Proettel von der Landesbank Baden-Württemberg: „Man kann nicht sagen, dass Gold sicherer ist als Aktien.“
In Krisen, wie der Weltwirtschaftskrise der 30er Jahre des 20. Jh. hatte Gold durchaus das Vermögen des Anlegers vermehrt, wohingegen Aktien im besten Fall die Inflation ausgleichen konnten. Im schlechtesten Fall ging es mit den Aktien rapide bergab, bis das dahinter stehende Unternehmen insolvent wurde. Der Aktien-Teilhaber ging leer aus. Das kann bei Gold niemals passieren. Sofern man das Gold physisch sein Eigen nennt, kann es einem nicht genommen werden. Eine Unze ist eine Unze! Gold hängt nicht an irgendeinem Versprechen. Das ist der grösste Unterschied.
In Krisenzeiten, wo die Währungen inflationiert werden, kommt die Stunde der Edelmetalle. Diese lassen sich im Gegensatz zu Papiergeld nämlich nicht unendlich vermehren.
Lassen Sie sich von den Massenmedien keinen Bären aufbinden.
Focus.de