Ein versierter Text über die Wirkung des Plunge Protection Teams. Der Artikel geht sowohl auf die Aktienmarktmanipulationen, als auch auf die Silber-, Gold- und Ölpreisdrückung und Dollarhebung ein.
Darüberhinaus geht er auf Don Coxe ein, der Vorsitzender und Chefstratege von Harris Investment Management in Chicago ist und der auf CNBC als Berichterstatter offen diese Manipulationen anspricht. Auch Theodore Butlers Meinung zu den massiven Interventionen wird im Artikel erwähnt.
Die Zusammenhänge bei Finanzmarktmanipulationen werden hier brilliant veranschaulicht.
Kopp-Verlag.de

Im Bereich der Terminbörse für Edelmetalle hatte vor kurzer Zeit ein historisches Ereignis stattgefunden. Es handelte sich um die Abspaltung des physischen Silberpreises vom Spotpreis (Kitco, etc.). Im Klartext bedeutet dies, dass die Händler für Silber einen anderen, höheren Preis berechnen, als er durch den Silber-Futures angegeben wird. Obwohl seriösere Edelmetallhändler stets betonten, dass der Spotpreis lediglich zur Orientierung bei der Preisfindung dient, gab es bis dato immer eine klar erkennbare Verbindung zum Silberpreis an der Comex (New York Commodities Exchange). Nun ist es mittlerweile so, dass ein Aufschlag der Edelmetallhändler für Silber bis zu 60% zum Spotpreis durchaus üblich ist. Ähnliches ist im Privathandel bei Gold und Silber z. B. über Ebay zu beobachten.
Zu dieser Entwicklung musste es zwangsläufig kommen, so wie der Silbermarkt durch einige wenige Teilnehmer beeinflusst wurde und bis zum heutigen Tage beeinflusst wird. Die Marktsituation in den letzten Wochen stellte sich grotesk dar. Die Händler für Silber waren wie leergefegt, der Preis an der Comex jedoch musste von Tag zu Tag einstecken. Das widerspricht dem Gesetz des Marktes. Die Abspaltung des physischen Silberpreises spricht für die hohe Nachfrage und rückt den Silber-Futures-Preis klar in die Ecke der Marktmanipulationen.
Im übrigen gilt dies ebenso für den Goldmarkt.
Infokrieg.tv

Was kommt auf uns zu? Womit werden wir zu rechnen haben in der nächsten Zeit? Wie können wir uns auf die nächsten Jahre vorbereiten?
Das sind die entscheidenden Fragen, die unsere unmittelbare Handlung bestimmen, was Überlebensstrategien anbelangt und über Erfolg oder Misserfolg entscheiden.

Dazu müssen wir wissen, ob wir es in den kommenden Jahren mit einer Inflation oder Deflation zu tun haben werden. Dies hängt stark vom Vorgehen der Regierungen, aber auch von anderen Faktoren ab.

Nimmt man die momentanen Geschehnisse an den Märkten zur Hilfe, so kommt man schnell zu dem Ergebnis, dass die Deflation grassieren wird. Deflation steht für das Verkleinern der Geld- und Kreditmenge im Verhältnis zu den Gegenwert-stellenden-Gütern. Rohstoffpreise sind seit dem Sommer 2008 kontinuierlich auf dem Weg nach unten. Der Ölpreis hat seit seinem Hoch im Juli 2008 über 50% verloren. Die Konjunktur in vielen Industrienationen ist auf dem Rückzug. Der Verbrauch von Rohstoffen ist demgemäss rückläufig, es herrscht Rezession, auch wenn viele Politiker zögern dieses Wort auszusprechen. Die Rohstoffhausse ist einer Baisse gewichen. So aber auch mittlerweile am Aktienmarkt. Die grossen Aktienindizes purzeln und niemand mag so recht vorhersagen, wie lange das noch andauern wird. Man sollte meinen, wir sind in eine starke deflationäre Phase eingetreten.

Soll das eine platzende Blase gewesen sein oder nur ein kleiner Vorgeschmack auf die nächste wirkliche Blase?

Was treiben die Regierungen?
Manchmal können sich Situationen schlagartig ändern. Ehe man reagiert, fährt der Zug schon wieder los – aber in die falsche Richtung.
So erging es auch dem Euro. Die meisten Analysten waren felsenfest davon überzeugt, dass es den Dollar im Laufe des Jahres 2008 zerlegen würde. Nun haben wir eine temporäre Dollarstärke, ausgelöst durch die grosse Dollarnachfrage. Diese kommt durch das Auflösen vieler Aktiendepots zustande. Die Investoren sind wieder liquide. Viele Milliarden, bzw. Billionen wandern aus dem Aktienmarkt ab und werden überwiegend, wenn auch nur für kurze Zeit, in Dollars gehalten. Das treibt die Nachfrage nach dem Greenback hoch und sein Wert steigt. Der Euro wird damit abgewertet.
Womit man aber nicht rechnet ist, dass sich dieser Prozess in naher Zukunft wieder umkehren wird, das Geld fliesst in einen anderen Markt. Damit haben wir dann ein weiteres unerwartetes Ereignis.
Kommen wir nun zu der eigentlichen Frage des Regierungsvorgehens. Stürmische Zeiten wie diese, erfordern finanzpolitische Entscheidungen. Die Politiker sind mit Garantieversprechen und Hilfeleistungen schnell zur Stelle (Freddie & Fannie, AIG, Hypo Real Estate, Sicherung deutscher Spareinlagen, Hilfspaket für Banken). Diese Garantien kosten viel Geld, die der Staat nicht hat. Dafür hat er Schulden und das nicht zu knapp: die der BRD offiziell ausgewiesen über 1,5 Billionen Euro… vor der Krise.
Hier kommen nun die Inflationisten zu Wort. Durch die zahlreichen Liquiditätsspritzen der EZB, aber auch durch andere finanzpolitische Massnahmen, dem Markt Liquidität zuzuführen, wird die im Umlauf befindende Geldmenge enorm ausgeweitet. Da aber die Menge der Sachgüter nicht gleich stark wächst, wächst eben deren Preis. Und das ist Inflation. Wächst der Preis der Güter mit atemberaubender Geschwindigkeit, wie in Zimbabwe, so sprechen wir von einer Hyperinflation. Das könnte uns in Europa auch blühen.

Damit wären wir unserem Aufhänger ob Inflation oder Deflation aber keinen Schritt weiter. Beide Seiten haben ihre berechtigten Vertreter und beide haben irgendwie recht.

Gesundschrumpfung
Eine Finanzkrise dieser Grössenordnung ist auch immer ein Prozess der Gesundung. Das was vorher überbewertet war – Immobilien, bestimmte Aktien, Vorstandsgehälter – erhält in bestem Falle einen realistischen Preis. In die andere Richtung gilt dies auch für Dinge, die vorher unterbewertet waren. Diese steigen im Preis und peilen einen marktgerechten Level an.
In diese Rubrik gehören ganz sicher einige Rohstoffe, besonders Nahrungsmittel, aber auch physisches Gold und Silber – immerwährende Werte, deren Menge nicht kopflos ausgeweitet werden kann und deren Kaufkraft sich über Jahrtausende relativ konstant gehalten hat.
Demnach könnte es in den kommenden Jahren eine gesunde Mischung aus Deflation und Inflation werden. Damit würden wir mal wieder statt einem Extrem, den goldenen Mittelweg beschreiten und sagen können: Die Wahrheit liegt wie immer irgendwo dazwischen.

Es scheint, als ob die Bundesregierung den Run in das Gold, aber auch in das Silber, gestoppt hätte. Der Goldmarkt, sowie auch der Silbermarkt für physische Ware ist so gut wie ausgetrocknet. Edelmetallhändler bitten von Bestellungen abzusehen. Die Banken bieten ebensowenig die gefragten Metalle. Bestellungen von Bankmitarbeitern nimmt das entsprechende Bestellsystem nicht mehr an.

Es sieht so aus, als ob eine Anweisung der Regierung an die Banken ergangen wäre, kein Gold und Silber mehr anzubieten. Das kommt einem Goldverkaufsverbot gleich, wobei dieses natürlich nicht medial und hochoffiziell ausgesprochen wird, sondern höchstgeheim. Schliesslich leben wir in einer Demokratie und prinzipiell ist alles erlaubt, solange es keinen Mitbürger beeinträchtigt oder geltendes Recht verletzt. Soweit die Theorie. Goldkauf oder -verkauf sollte kein geltendes Recht brechen.

Wer profitiert vom Goldverkaufsverbot?
Die wichtigste Frage bei Ereignissen solcher Tragweite muss immer lauten: Cui bono? (Laut Wikipedia zu deutsch soviel wie: Bei einem Verbrechen fällt der Verdacht am ehesten auf denjenigen, der daraus den größten Nutzen zieht.)
Um diese Frage zufriedenstellen zu beantworten, sollte man etwas weiter ausholen. Zur Zeit erleben wir eine Immobilien-, Finanz- und Kreditkrise. Das Geld ist überall knapp. Der Schmierstoff der Wirtschaft ist nicht mehr in ausreichender Menge vorhanden, überall fehlt er. Nicht nur beim kleinen Mann, sondern auch bei den grossen Banken gibt es zu wenig davon.
Die Regierungen haben eine geniale Idee. Sie sind zwar alle hochverschuldet, aber sie geben der Finanzwirtschaft einen grossen Batzen Geld! Super. Alles ist wieder in bester Ordnung, der Dax schiesst mit 11% in die Höhe. Nur, wo kommt dieses Geld denn her? Es wird virtuell geschaffen. Es gibt keinen adäquaten Gegenwert in Gütern, Immobilien oder Edelmetallen dazu. Dies führt zu einer Ausweitung der bestehenden Geldmenge ohne Gegenwert und das bedeutet INFLATION.

Nun ist der kleine Mann nicht immer ganz so dumm, wie die Obrigkeit und die Medien vermuten und so sichert er sich gegen die Inflation ab und kauft von einem Teil seines Barvermögens Edelmetalle. So konnte es passieren, dass die Edelmetallverkäufe in den letzten zwei Monaten um das zehnfache zugelegt hatten.
Hier kommt nun der Staat ins Spiel und sagt hinter vorgehaltener Hand: HALT! Wenn du dein Geld in Edelmetalle anlegst, können wir diesen Teil deines Vermögens nicht mehr inflationieren und uns damit als Staat nicht sanieren, bzw. unsere Schulden nicht weginflationieren. Das kann nicht sein. Es soll kein Gold und Silber mehr gekauft werden dürfen. Und so ergeht ein inoffizielles Goldverkaufsverbot an die Banken und letzten Endes irgendwann auch an die Edelmetallhändler oder die Ware wird bereits an der Quelle zurückgehalten. Parallel zum Verkaufsverbot sind die Medien mit ihren Experten ebenfalls zugange das Gold als Vermögensanlage schlecht zu reden. Die Argumente sind wohlbekannt und lächerlich: Gold bietet keine Zinsen, der Goldpreis wird nicht steigen, usw.
Jetzt, wo das Gold praktisch nicht mehr verfügbar ist, lockert sich die mediale Gehirnwäsche in Bezug auf Gold und manchmal wird sogar die Investition in Gold empfohlen. Nur kommt man an keines mehr ran.

Die Garantie der Spareinlagen über 1000 Milliarden Euro durch den deutschen Staat ist ein gewaltiger Schritt gewesen. So gewaltig, dass man sich eigentlich fragen muss, was dies wirklich bedeutet. Die Kernfrage hierbei lautet: Wer bürgt für wen mit wessen Geld?
Der Autor des Artikels erkennt ganz richtig die Zusammenhänge und die zwangsläufig daraus abzuleitende Schlussfolgerung. Für die Systemgläubigen unter uns sicherlich ein böses Erwachen…
Desweiteren geht er zu recht auf die Problematik des immerwährenden Wirtschaftswachstums ein.
Kopp-Verlag.de

Der englische Ausdruck Bank Run, zu Deutsch etwa: „Ansturm auf eine Bank“ (Wikipedia) ist für unsere Situation in Deutschland noch nicht ganz passend. Denn hier geht es nach Augenzeugenberichten doch recht gesittet zu. Es werden zwar kontinuierlich kleinere und grössere Spareinlagen geräumt, aber einen tumultartigen Ansturm, wie in Asien oder bei der Northern Rock hat es bisher nicht wirklich gegeben. Was nicht heissen soll, dass es ihn in Zukunft nicht geben wird. Ein „Ereignis der Extraklasse“ ist bisher ausgeblieben.

Die Tatsache, dass am vergangenen Freitag sämtliche Bankautomaten der Sparkasse im ostdeutschen Raum, aber auch in Flensburg oder im Saarland ausser Betrieb waren, lässt nichts Gutes ahnen. Das muss wohl eine Art Generalprobe der Sparkassen gewesen sein, den Abfluss des Lebenssaftes der Banken zu verhindern.
Ulkig auch der kurz darauf in den Medien genannte Grund für den Ausfall: Ein Marder hätte ein wichtiges Stromkabel durchgebissen. Hier reicht es seinen gesunden Menschenverstand einzuschalten und zwei Sekunden lang über diese Begründung nachzudenken…spätestens jetzt müsste jedem einigermassen normalen Menschen klar sein, dass man hier gehörig an der Nase herumgeführt wird durch die Massenmedien. Aber daran haben wir uns ja mittlerweile schon gewöhnt.

Ein weiterer wichtiger Punkt in diesem Kontext ist die Verantwortung der Massenmedien. Die Aufgabe der Massenmedien ist es Geschehnisse zu beobachten, davon Bericht zu erstatten, den Dingen auf den Grund zu gehen und ggf. zu hinterfragen. Diese jedoch werden ihrer Rolle in keinster Weise gerecht, wie wir nun im Verlauf der Finanzkrise sehen können. So müssen diverse Internetseiten und Blogs dieses Vakuum ausfüllen. Für mich stellt sich die Frage, ob es bei einem Thema, wie dem Bank Run, tatsächlich Sinn macht alle Geschehnisse sofort weiterzureichen, oder vielleicht stillschweigend die Gewitterwolken vorüberziehen zu lassen. Ich merke an den Zugriffszahlen dieses Blogs, dass der Begriff „Bank Run“ einen enormen Besucherzuwachs generiert. Leute kommen auf dieses Blog, da sie im Netz anderweitig kaum brauchbare Informationen zu den aktuellen Geschehnissen finden können. Dies bedeutet, dass ich mit meinem Blog eventuell eine Mitschuld tragen könnte an einem uns noch bevorstehenden wirklichen bundesweiten Bank Run. Eine sogenannte selbsterfüllende Prophezeiung. Die Massenmedien schweigen auf Befehl, um die Situation nicht noch schlimmer zu machen.
Zensur zum „Wohle des Volkes“? (Wie z. B. beim Kaukasuskonflikt die ARD im Putin Interview mit Thomas Roth.)
Ob das der richtige Weg ist, wage ich stark zu bezweifeln. Es ist zumindest nicht das, was ich mir unter Demokratie vorstelle.
Fakt ist, wenn die Meute erstmal die Spur aufgenommen hat, kann auch durch Schweigen nichts mehr verhindert werden. Zudem sollte der Bürger doch bitteschön selber entscheiden dürfen, ob er durch das Belassen seiner Spareinlagen auf der Bank das „System retten“ möchte oder ob er rettet, was zu retten ist, da der Stein schon längst ins Rollen gebracht wurde – und das nicht durch den Kleinsparer.

Die Politiker machen sich durch ihre Beschwichtigungen verdächtig. Die Garantie aller Spareinlagen, wie es gestern vehement in der Tagesschau betont wurde, ist eine klare Offenbarung der Politik. So ist der Einlagensicherungsfonds mit ca. 4,6 Mrd. Euro, der noch vor 7-10 Tagen das sichere Argument war, wohl nichts mehr wert. Etwas Neues muss her. Das Zweihundertfache! Die Garantie der Spareinlagen über 1.000.000.000.000 (Eintausend Milliarden oder 1 Billion) Euro. Und von wem kommt das? Vom Staat, der bereits über 1,5 Billionen Euro Schulden hat. Und wer ist der Staat? Das Volk.
Noch ist kein Geld geflossen. Und wenn welches fliesst, dann kommt es in erster Linie vom Steuerzahler selbst!
Ob sich nun das Volk beschwichtigen lässt?