In den Vereinigten Staaten galt der Kongressabgeordnete und Präsidentschaftsbewerber Dr. Ron Paul als DIE Hoffnung für ein neues und ehrliches und besseres Amerika. In Europa ist er von den Massenmedien erst gar nicht wahrgenommen worden.
Es würde zu weit führen hier über seine Erfolge und Misserfolge in der Vorrunde der Wahlen zu berichten. Festzuhalten ist jedoch, dass er sich für die in der amerikanischen Verfassung niedergeschriebenen Rechte stark macht. Das beinhaltet unter anderem die brutale Einschränkung der Grundrechte und andere Verbrechen an der Freiheit des amerikanischen Volkes durch die Bush-Regierung, wieder aufzuheben.
Er ist ein Mann der klaren Worte und so nimmt er selbst bei wirtschaftpolitischen Themen kein Blatt vor den Mund. Jüngst kommentierte er die Geschehnisse um die Finanzkrise mit folgenden Worten:
Alles-Schallundrauch.blogspot.com
Ron-Paul-Dollars (lesenswert!)

Wenn Sie hoch verschuldet zum Schuldenberater gehen und dieser Ihnen rät ersteinmal einen neuen Kredit aufzunehmen werden Sie sich sicherlich fragen, was der Schuldenberater überhaupt für sein Geld tut, ausser Ihnen noch mehr Schulden aufzuhalsen.
So ähnlich läuft es im grossen Stil mit der Kreditkrise. Die betroffenen Investmentbanken sind mit vielen Milliarden in den Miesen. Nun kommt die US-Regierung, die ihrerseits mit vielen Billionen Dollar verschuldet ist und schlägt vor die Schulden der gefährdeten Banken zu übernehmen. Die Börse jubelt und reagiert mit einem Kursfeuerwerk.
Hier geht es um das Wort eines Schuldners – der US-Regierung – welcher sich von Tag zu Tag höher verschuldet und verspricht irgendwann einmal alles zurückzuzahlen. Nur ist der Schuldner gar nicht in der Lage seine Ausgaben zu senken und einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen. Im Gegenteil. Er gibt immer mehr aus und bürgt auch noch für die Schulden seiner Freunde von der Wall Street. Die Welt jedoch sieht tatenlos zu und schiebt dem Schuldner regelmässig bündelweise das Geld zu. Wo soll das alles noch enden?
Spiegel.de

Es ist schon erstaunlich, dass bei Katastrophen wie der momentanen Finanzkrise, die Dinge immer nach dem gleichen Schema ablaufen. Erst hört man die rechtzeitig warnenden Stimmen nicht, dann stellt sich die Katastrophe ein, alle sind furchtbar überrascht und dann wird ein Bauernopfer gesucht.
Das Bauernopfer sind diesmal die bösen, bösen Shortseller, Leerverkäufer oder auch Zocker genannt. Die Methode des Shortsellings wird in diesem Artikel anhand des Edelmetallmarktes recht deutlich erklärt.
Nun hat man als Reaktion darauf in den Vereinigten Staaten und nun auch in Großbritannien die Leerverkäufe verboten. Gut. Das Verbot bezieht sich jeweils auf den Aktienmarkt.
Nun frage ich mich, warum die Leerverkäufe nicht auch an den Edelmetall- und Rohstoffmärkten verboten werden. Wenn schon ein Verbot ausgesprochen wird, dann doch bitte in jedem Bereich. Wenn Sie meine vorhergehenden Kommentare und die dazugehörigen Artikel aufmerksam gelesen haben, so wissen Sie, dass die Manipulationen an diesen Märkten nur mit Hilfe dieser Leerverkäufe von statten gehen können. Die Leerverkäufe sind der Schlüssel zu den Manipulationen (Preisdrückungen im Edelmetallsektor). Offensichtlich besteht kein Interesse diese Manipulationen einzudämmen. Warum auch, sie gehen schlussendlich von den Regierungen aus.
Spiegel.de