Das Ende der Täuschung!

September 30, 2008

Frank Meyer, wir lieben deine Texte. Sie treffen den Nagel so herrlich auf den Kopf und sind dabei alles andere als trocken!
Herrlich entlarvend beschreibt dieser Artikel die momentane Situation an den Finanzmärkten und vergisst dabei nicht die obligatorische Kritik an die richtigen Leute zu adressieren.
Teleboerse.de

Dow Jones manipuliert?

September 29, 2008

Merkwürdig ist das schon. Da geht eine Grossbank nach der anderen pleite und die Aktienindizes können sich trotz herber Verluste im frühen Handel zum täglichen Handelsschluss über die jeweiligen psychologischen Grenzen von 6000 (DAX) bzw. 11.000 (Dow Jones) retten. Nicht, dass ich einen Crash herbeisehne, aber was muss denn noch alles passieren, damit die Aktienkurse dem Rechenschaft tragen? So wie es momentan aussieht, kann eine Jahrhundertfinanzkrise dem Aktienmarkt kaum was anhaben. Oder werden die Kurse etwa mit Gewalt nach oben gedrückt? Wenn Sie mich fragen – JA. Der Autor dieses Artikels ist ähnlicher Meinung.
MMnews.de

Bank Run in Dresden?

September 26, 2008

Tja, so wie es aussieht, scheint in Dresden der erste deutsche Bank Run im Gange zu sein. Natürlich hört man in den Massenmedien nichts darüber. Warum wohl?
Betroffen sind Volksbank und Sparkasse. Passend dazu sind auch die ständigen Beteuerungen der Banken und Politiker, das Geld sei sicher. Bei solch´ hohen Dosen an Beruhigungspillen sollte man skeptisch werden.
Übrigens: So ist es auch bei der Washington Mutual Pleite gelaufen. Es hatte ein Bank Run stattgefunden, womit der Bank die Einlagen der Kunden entzogen wurden. Die Medien allerdings durften von dem Bank Run nicht berichten. Das nächste war dann schon die Pleitemeldung der WaMu.
Welt.de Leserkommetare
DasGelbeForum.net

Dazu auch passend der Blogeintrag „Massiver Anstieg der Suchbegriffe Bank Run und Finanzkrise“
Passend auch die vielen Leserzuschriften über Probleme mit dem Online-Banking und diversen Sparkassen, die nicht mehr auszahlen – Hartgeld.com
Totalausfall bei ostdeutschen Sparkassen – MDR.de (ob das wirklich am Strom lag? Anm. d. Red.)

Es scheint wieder ordentlich zu rummsen hinter den Kulissen der Wall Street. Zumindest zeigt es das Fieberthermometer Goldpreis an. Dieser wird ordentlich gedrückt. Das Plunge Protection Team tut alles in seiner Macht stehende, damit ein bevorstehender Ausbruch des Goldpreises nicht so heftig ausfällt. Sozusagen eine prophylaktische Behandlung des Edelmetallpreises. So heftig wird immer dann draufgedrückt, wenn einige Tage später wieder Horrornachrichten gemeldet werden. Möglicherweise ist Washinton Mutual der nächste Pleite Kandidat. Dies könnte eine erneute Schockwelle an den Märkten auslösen, denn bei WaMu handelt es sich nicht um eine Investmentbank, sonder um eine US-Sparkasse. Wenn erstmal die Kunden dieser Bank Wind davon bekommen, werden sie ihre Konten räumen. Und wie immer gilt: Den Letzten beissen die Hunde!
FTD.de

Goldpreisdrueckung

Goldpreisdrueckung

Dass Theodore Butler dies noch zu Lebzeiten erleben darf, hätte er wohl selbst nie gedacht. Ted Butler untersucht die Manipulation des Silbermarktes seit vielen Jahren. Fast wöchentlich verfasst er zu diesem Thema eine gehaltvolle Abhandlung.
Es ist mehr-oder-weniger bewiesen, dass der Silbermarkt von einigen wenigen Teilnehmern stark beeinflusst wird. Und nun diese Meldung.
Ich persönlich traue dem Braten ja nicht so recht. Sollte tatsächlich eine Untersuchung anberaumt werden, müsste diese auch klare Ergebnisse liefern und das Verbot von Leerverkäufen wäre die logische Konsequenz. Das, was wir bereits am Aktienmarkt seit letzter Woche haben.
Goldseiten.de
Prompt antwortet Theodore Butler auf diese Meldung mit folgendem Artikel

Unglaublich! Der Ölpreis schiesst am Montag (22.09.2008) in wenigen Stunden um sagenhafte 23% auf über 130$ pro Barrel in die Höhe, um kurz darauf wieder auf 107$ herabzusinken. Das ist der höchste Preisanstieg in der Geschichte. Das erinnert mich an die starke Volatilität des Goldes letzte Woche, als die Investmentbanken nur so schwankten und der Goldpreis mal eben mit satten 11% durch die Decke ging.
FTD.de
Aber damit nicht genug. Auch der Dollar verlor gegenüber dem Euro am 22.09.2008 gewaltig. Ganze vier Cent rauschte er hinab (1,44$ -> 1,48$) und erholte sich bis Dato kaum.
FTD.de
Diese Ereignisse zeigen eindeutig, was für einen Sprengstoff das 700 Mrd. USD Hilfspaket in sich birgt. Die Inflationsindikatoren Gold- und Ölpreis signalisieren, es ist Feuer unterm Dach. Nur mit Mühe kann das Plunge Protection Team diese Brandherde in den Griff bekommen. Und machen wir uns nichts vor. Über den Berg sind wir noch lange nicht, die Lage wird sich weiter zuspitzen.
Tagesspiegel.de (Hintergrundwissen zum Dollar)

In den Vereinigten Staaten galt der Kongressabgeordnete und Präsidentschaftsbewerber Dr. Ron Paul als DIE Hoffnung für ein neues und ehrliches und besseres Amerika. In Europa ist er von den Massenmedien erst gar nicht wahrgenommen worden.
Es würde zu weit führen hier über seine Erfolge und Misserfolge in der Vorrunde der Wahlen zu berichten. Festzuhalten ist jedoch, dass er sich für die in der amerikanischen Verfassung niedergeschriebenen Rechte stark macht. Das beinhaltet unter anderem die brutale Einschränkung der Grundrechte und andere Verbrechen an der Freiheit des amerikanischen Volkes durch die Bush-Regierung, wieder aufzuheben.
Er ist ein Mann der klaren Worte und so nimmt er selbst bei wirtschaftpolitischen Themen kein Blatt vor den Mund. Jüngst kommentierte er die Geschehnisse um die Finanzkrise mit folgenden Worten:
Alles-Schallundrauch.blogspot.com
Ron-Paul-Dollars (lesenswert!)

Wenn Sie hoch verschuldet zum Schuldenberater gehen und dieser Ihnen rät ersteinmal einen neuen Kredit aufzunehmen werden Sie sich sicherlich fragen, was der Schuldenberater überhaupt für sein Geld tut, ausser Ihnen noch mehr Schulden aufzuhalsen.
So ähnlich läuft es im grossen Stil mit der Kreditkrise. Die betroffenen Investmentbanken sind mit vielen Milliarden in den Miesen. Nun kommt die US-Regierung, die ihrerseits mit vielen Billionen Dollar verschuldet ist und schlägt vor die Schulden der gefährdeten Banken zu übernehmen. Die Börse jubelt und reagiert mit einem Kursfeuerwerk.
Hier geht es um das Wort eines Schuldners – der US-Regierung – welcher sich von Tag zu Tag höher verschuldet und verspricht irgendwann einmal alles zurückzuzahlen. Nur ist der Schuldner gar nicht in der Lage seine Ausgaben zu senken und einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen. Im Gegenteil. Er gibt immer mehr aus und bürgt auch noch für die Schulden seiner Freunde von der Wall Street. Die Welt jedoch sieht tatenlos zu und schiebt dem Schuldner regelmässig bündelweise das Geld zu. Wo soll das alles noch enden?
Spiegel.de

Es ist schon erstaunlich, dass bei Katastrophen wie der momentanen Finanzkrise, die Dinge immer nach dem gleichen Schema ablaufen. Erst hört man die rechtzeitig warnenden Stimmen nicht, dann stellt sich die Katastrophe ein, alle sind furchtbar überrascht und dann wird ein Bauernopfer gesucht.
Das Bauernopfer sind diesmal die bösen, bösen Shortseller, Leerverkäufer oder auch Zocker genannt. Die Methode des Shortsellings wird in diesem Artikel anhand des Edelmetallmarktes recht deutlich erklärt.
Nun hat man als Reaktion darauf in den Vereinigten Staaten und nun auch in Großbritannien die Leerverkäufe verboten. Gut. Das Verbot bezieht sich jeweils auf den Aktienmarkt.
Nun frage ich mich, warum die Leerverkäufe nicht auch an den Edelmetall- und Rohstoffmärkten verboten werden. Wenn schon ein Verbot ausgesprochen wird, dann doch bitte in jedem Bereich. Wenn Sie meine vorhergehenden Kommentare und die dazugehörigen Artikel aufmerksam gelesen haben, so wissen Sie, dass die Manipulationen an diesen Märkten nur mit Hilfe dieser Leerverkäufe von statten gehen können. Die Leerverkäufe sind der Schlüssel zu den Manipulationen (Preisdrückungen im Edelmetallsektor). Offensichtlich besteht kein Interesse diese Manipulationen einzudämmen. Warum auch, sie gehen schlussendlich von den Regierungen aus.
Spiegel.de

Wenn besorgte Bürger bei Ihrer Bank anfragen, ob denn ihre Ersparnisse noch sicher seien, so erhalten sie stets die gleiche Antwort. Selbstverständlich seien die Einlagen sicher. Es wird mit dem Einlagensicherungsfonds argumentiert, der aber mit dem Lehman Brothers Desaster höchstwahrscheinlich aufgebraucht wäre. Ein besorgter Kunde sagt, diesmal sei es ernst, aber er würde das Geld nicht von der Bank holen, denn es nütze ja nichts. Sobald die Banken kein Geld mehr rausrücken, ist es unter dem Kopfkissen vielleicht doch besser aufgehoben. (Anm. d. Red.)
Weitere Parolen, wie „Sparer müssen sich keine Sorgen machen“ und andere Beruhigungspillen werden derzeit nur zu gerne verteilt. Was man bei dieser Argumentation nur allzu gerne vergisst ist, dass ein Bank-Run die unangenehme Eigenschaft besitzt massiv aufzutreten. Viele Leute wollen ihr gesamtes Geld abholen. Da braucht man nur mal ein bisschen kopfzurechnen und es ist schnell klar, dass der Einlagensicherungsfonds mit 4,6 Milliarden Euro eher ein schlechter Scherz ist.
Hierbei darf man nie vergessen, dass das Ziel der Politik, der Wirtschaft und des Bankenwesens nicht der Schutz des Kleinsparers ist, sondern der Erhalt des Status Quo. Selbst wenn das Vermögen der Sparer dabei verbrannt wird.
Teleboerse.de